KI-Start-up schließt trotz Millionenfinanzierung

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Das KI-Start-up Yupp.ai stellt seinen Betrieb nach nicht einmal einem Jahr ein, obwohl es 33 Millionen Dollar Risikokapital eingesammelt hatte.

Yupp.ai offerierte Nutzern einen kostenlosen Zugang zu über 800 KI-Modellen, darunter den aktuellsten Chatbots, und verlangte im Gegenzug eine Bewertung der Antworten des Modells, die es dann an dessen Schöpfer weitergab. Außerdem wurde eine Bestenliste der Modelle, unter anderem aufgeteilt in die Kategorien Text, Image, Coding und Search, geführt. Auch die preisgünstigsten, schnellsten oder besten Open-Source-Modelle wurden ausgewiesen. Auf diese Weise hatte das Start-up 1,3 Millionen Nutzer gewonnen, was sich dennoch nicht als ausreichend erwies.

Denn für die KI-Hersteller wurden die Bewertungen einzelner Antworten ihres Chatbots in dem Maße immer uninteressanter, in dem sie sich auf die Steuerung von Agenten konzentrierten, die ganze Handlungsabläufe automatisieren. Mit dem Tempo dieser Entwicklung konnte Yupp.ai nicht mithalten, sie untergrub sein Geschäftsmodell.

Die Plattform bleibt noch bis Mitte April online, damit Nutzer bei Bedarf ihre Daten sichern können. Neu anmelden kann man sich schon jetzt nicht mehr.

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1 Kommentar
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Jonathan
3 Monate her

Ob diese Meldung oder die Meldung kürzlich, dass OpenAI Sora einstellt, es zeigt, dass man sich besser nicht darauf verlassen sollte, dass es ein bestimmtes KI-Modelle sicher in Zukunft geben wird. Es werden sicher nicht alle die enormen Investitionen wieder rein holen können. Da wird es Marktbereinigungen geben. Manche KI-Firmen wird es nicht mehr geben. Andere werden ihr Produktportfolio zusammenstreichen. Und für die übrig bleibenden Diensten dürften die Preise erheblich steigen. Außerdem ändern sich die Modelle. Sie werden dabei nicht unbedingt immer besser. Zudem ist es denkbar, dass die US-Regierung die KI-Dominanz der US-Firmen als politisches Druckmittel einsetzen wird, aber… Mehr »

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