ChatGPT kommt künftig mit Werbung

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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OpenAI hat bekanntgegeben, dass es künftig, beginnend in den USA, allen Nutzern, die die kostenlose Version oder das günstige Go-Abo nutzen, Werbung einblenden will.

OpenAI versichert, die Werbung habe keinen Einfluss auf den Inhalt der Antworten des Chatbots und sei intern strikt davon getrennt. Die Kunden, die die Werbung schalten, sollen außerdem keine Chat-Inhalte erhalten. Für Nutzer eines Plus- oder Pro-Abos bleibt ChatGPT weiterhin werbefrei.

OpenAI verlässt damit sein bisheriges Geschäftsmodell, dass sich rein auf die Abos stützte. Es braucht aber dringend mehr Geld, um den weiteren Rechenzentrumsausbau zu finanzieren und für einen erwarteten Börsengang. Deshalb hatte man in der Vergangenheit bereits diverse neue Produkte kreiert, etwa einen Shopping-Assistenten, Erotik-Chats und zuletzt einen separaten Chatkanal für Gesundheitsfragen.

Ganz risikofrei ist die Einführung der Werbung allerdings nicht. Nutzer, die sie als störend empfinden, könnten zu einem der aufgerückten Konkurrenten wie Anthropic oder Google wechseln, die noch ohne Werbung auskommen.

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