Die Document Foundation gibt die Genehmigung des Open Document Format (ODF) v1.4 als Standard durch OASIS Open bekannt.
Dass OASIS Open als globale Open-Source- und Standardisierungsorganisation das Open Document Format (ODF) als OASIS-Standard zugelassen hat, entspreche der höchsten Ratifizierungsstufe der Organisation, teilt die Document Foundation mit. Die endgültige vierteilige Spezifikation von ODF v1.4 findet sich hier bei OASIS.
Mit der Veröffentlichung von ODF v1.4 fällt auch das 20-jährige Jubiläum der Einführung von ODF als OASIS-Standard zusammen, schreibt die Stiftung. Seit 2005 diene ODF den Anwendern als herstellerneutrales, lizenzgebührenfreies Format für Office-Dokumente und gewährleistet, dass Dateien plattformübergreifend lesbar, bearbeitbar und kompatibel bleiben.
Zu den neuen Funktionen von ODF 1.4 zählen laut Ankündigung der Document Foundation unter anderem:
- Die Spezifikation der Schreibrichtung wurde erweitert und präzisiert.
- Komplexe Hintergründe, wie Farbverläufe oder Schraffuren, können nun auf eine größere Bandbreite von Objekten angewendet werden.
- Objekte können als „dekorativ” gekennzeichnet werden, um Barrierefreiheitstechnologien zu unterstützen.
- Formen können nun nicht nur einfachen Text und Listen, sondern auch Tabellen enthalten.
- Die Methode zur Festlegung der Griffe von Formen wurde verbessert.
- Es wurde eine neue, flexiblere Methode zur Festlegung des Formats von Zahlenbeschriftungen in mehrstufigen Listen hinzugefügt.




