Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 1 (13.11.25):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann eine Schwachstelle im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um
einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein
Angreifer mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen
auszuspähen, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service
(DoS)-Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich.
Für Red Hat CodeReady Linux Builder for x86_64 / ARM 64 in Version 10
(x86_64, aarch64) sowie Red Hat Enterprise Linux for x86_64 / ARM 64 in
Version 10 (x86_64, aarch64) stehen Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel
(kernel) bereit, um insgesamt 88 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten
behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer
beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der
von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller
behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den
Referenzen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2025-3181]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
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