Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 4 (16.10.25):
Für Ubuntu 22.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in
der Variante für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle-6.8) bereit, um
insgesamt 107 Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (06.10.25):
Für Ubuntu 24.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in
der Variante für Oracle Cloud-Systeme (linux-oracle) bereit, um insgesamt
107 Schwachstellen zu beheben.
Version 2 (06.10.25):
Für Ubuntu 24.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in
der Variante für Raspberry Pi Echtzeit-Systeme (linux-raspi-realtime)
bereit, um insgesamt 106 Schwachstellen zu beheben.
Für Ubuntu 22.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel in
der Variante Hardware Enablement (linux-hwe-6.8) bereit, um insgesamt 107
Schwachstellen zu beheben.
Und für Ubuntu 22.04 LTS und 24.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den
Linux-Kernel in den Varianten für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-
azure) und für Microsoft Azure Cloud-Systeme (linux-azure-6.8) bereit, um
insgesamt 106 Schwachstellen zu beheben.
Version 1 (25.09.25):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann eine Schwachstelle aus der Ferne ausnutzen, um beliebigen
Programmcode auszuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen
lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Informationen
auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode mit den
Rechten des betroffenen Dienstes auszuführen und Denial-of-Service
(DoS)-Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich.
Für Ubuntu 22.04 LTS und 24.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-
Kernel in der Variante für IBM Cloud-Systeme (linux-ibm, linux-ibm-6.8)
bereit, um insgesamt 107 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten
behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer
beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der
von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller
behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den
Referenzen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2025-2662]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
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