Angreifer konnten eine Sicherheitslücke in bestimmten NAS-Modellen von Western Digital ausnutzen, um darauf Schadcode auszuführen.
Ein Network Attached Storage (NAS) ist ein spezieller Datenspeicher, der direkt ins Netzwerk eingebunden wird und so mehreren Nutzern oder Geräten gleichzeitig Zugriff auf Dateien und Backups ermöglicht. Häufig werden NAS-Systeme auch für private Cloud-Dienste oder den Fernzugriff eingesetzt. My Cloud OS – das von Western Digital entwickelte Betriebssystem für die Verwaltung und den Fernzugriff auf NAS-Geräte – steht inzwischen in einer aktualisierten, abgesicherten Version zum Download bereit. Den Versionshinweisen zufolge haben die Entwickler die als kritisch eingestufte
Schwachstelle CVE-2025-30247 in My Cloud OS Version 5.31.108 behoben.
Das Problem lag in unzureichenden Prüfungen innerhalb des Nutzerinterfaces: Bestimmte Eingaben wurden nicht korrekt validiert, wodurch Angreifer über manipulierte HTTP-POST-Anfragen beliebigen Code einschleusen und ausführen konnten. Auf diese Weise war es möglich, eigene Befehle mit den Rechten des Systems auszuführen – bis hin zur vollständigen Übernahme des betroffenen Geräts.
