Aktuell nehmen Angreifer das Open-Source-Interface FreePBX ins Visier, eine verbreitete Verwaltungsoberfläche für VoIP- und Telefonielösungen auf Basis von Asterisk. Zwar ist ein Sicherheitsupdate angekündigt, es steht jedoch noch nicht bereit. Bis dahin müssen Administratoren selbst für Abhilfe sorgen und auf Übergangslösungen zurückgreifen.
Nach bisherigen Erkenntnissen besteht ein Risiko nur dann, wenn das Admin-Panel aus dem Internet erreichbar ist – zusätzlich scheint das Endpoint-Modul installiert sein zu müssen. In diesem Szenario greifen die Angreifer direkt über das Webinterface an. Wie genau die Attacken verlaufen, ist bislang unklar.
Weitere technische Details zur Schwachstelle sowie Informationen zu den möglichen Auswirkungen erfolgreicher Kompromittierungen fehlen derzeit noch. Auch eine CVE-Kennung und eine offizielle Einstufung des Schweregrads wurden bislang nicht veröffentlicht.
