Docker ist eine Plattform zur Containerisierung von Anwendungen. Sie ermöglicht, Software in isolierten Umgebungen auszuführen, die sich den Kernel des Host-Systems teilen.
In Docker Desktop wurde eine kritische Schwachstelle entdeckt, die es Angreifern erlaubt, aus kompromittierten Containern heraus auf die Docker-Engine zuzugreifen und in der Folge Dateien des Host-Rechners zu erreichen. Ein Update steht bereit, um das Problem zu beheben.
Betroffen sind Szenarien, in denen Container die Docker-API über das standardmäßig konfigurierte Subnetz (192.168.65.7:2375) ansprechen können. Die Lücke besteht unabhängig von den Einstellungen für Enhanced Container Isolation oder der Option “Expose daemon on tcp://localhost:2375 without TLS”. Darüber lassen sich privilegierte Befehle ausführen, etwa zum Steuern oder Erstellen von Containern. Unter Windows mit WSL-Backend kann zudem das Host-Dateisystem mit den Rechten des Docker-Nutzers eingebunden werden.
