Microsoft und OpenAI im Streit

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Zwischen OpenAI und dessen größten Investor, Microsoft, bahnt sich eine tiefgreifende Auseinandersetzung über die Zukunft ihrer Partnerschaft an.

OpenAI möchte generell unabhängiger von Microsoft werden und sich in eine “Public Benefit Corporation”, ein gemeinwohlorientiertes Unternehmen nach US-Recht, verwandeln. Dazu aber bedarf es der Zustimmung von Microsoft, die der Konzern aus Redmond wohl nicht geben will. Jüngst entzündete sich der Streit auch an der Frage, inwiefern Microsoft Zugriff auf das Know-how des kürzlich von OpenAI erworbenen Programmierhilfe-Startups Windsurf erhalten soll, das ein zu Microsofts GitHub Copilot konkurrierendes Tool im Angebot hat.

Die Meinungsverschiedenheiten spitzen sich zuletzt derart zu, dass OpenAI erwogen haben soll, wettbewerbsrechtlich gegen Microsoft vorzugehen. Ein Schritt, der intern als “nukleare Option” gehandelt wird. Offenbar will OpenAI Microsoft vorwerfen, dass Microsoft seine marktbeherrschende Stellung im Cloud-Sektor und seine vertragliche Macht missbrauche, um den Wettbewerb zu behindern.

Der Streit der Kontrahenten fällt dabei in eine Zeit, in der ihre Partnerschaft ohnehin bereits sowohl von der amerikanischen Handelskommission FTC als auch von der Europäischen Kommission daraufhin überprüft wird, ob sie zu Wettbewerbsverzerrungen führen könnte.

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