Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 1 (24.04.25):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann eine Schwachstelle aus der Ferne ausnutzen, um einen
Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer
mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen,
Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-
of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich.
Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS und Ubuntu 20.04 LTS
Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux), die Linux-Kernel für Amazon
Web Services (AWS) Systeme (linux-aws), Microsoft Azure Cloud Systeme
(linux-azure, linux-azure-5.15), Microsoft Azure CVM Cloud Systeme (linux-
azure-fde, linux-azure-fde-5.15), Google Cloud Platform (GCP) Systeme
(linux-gcp), Google Container Engine (GKE) Systeme (linux-gke, linux-gkeop),
den Linux Hardware Enablement (HWE) Kernel (linux-hwe-5.15), die Linux-
Kernel für IBM Cloud Systeme (linux-ibm), Intel IoT Plattformen (linux-
intel-iotg), Cloud-Umgebungen (linux-kvm), die Linux Low Latency Kernel
(linux-lowlatency, linux-lowlatency-hwe-5.15) sowie die Linux-Kernel für
NVIDIA Systeme (linux-nvidia), NVIDIA Tegra Systeme (linux-nvidia-tegra),
NVIDIA Tegra IGX Systeme (linux-nvidia-tegra-igx), Oracle Cloud Systeme
(linux-oracle) und Raspberry Pi Systeme (linux-raspi) bereit, um insgesamt
12 Schwachstellen zu beheben.
Für Ubuntu 22.04 LTS stehen außerdem Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel
mit FIPS (linux-fips) sowie die Linux-Kernel für Amazon Web Services (AWS)
Systeme mit FIPS (linux-aws-fips), Google Cloud Platform (GCP) Systeme mit
FIPS (linux-gcp-fips), Intel IoT Real-time Plattformen (linux-intel-iot-
realtime) und Real-time Systeme (linux-realtime) zur Verfügung.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten
behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer
beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der
von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller
behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den
Referenzen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2025-1050]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
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angemessener Weise hinzuweisen.
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