Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 4 (28.01.25):
Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS ein Sicherheitsupdate für den Linux-
Kernel für Xilinx ZynqMP Prozessoren (linux-xilinx-zynqmp) bereit, um
insgesamt 14 Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (08.01.25):
Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS ein Sicherheitsupdate für den Linux-
Kernel für Google Container Engine (GKE) Systeme (linux-gke) bereit, um
insgesamt 14 Schwachstellen zu beheben.
Version 2 (07.01.25):
Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS und 20.04 LTS Sicherheitsupdates für
die Linux-Kernel für Amazon Web Services (AWS) Systeme (linux-aws, linux-
aws-5.15), Google Cloud Platform (GCP) Systeme (linux-gcp, linux-
gcp-5.15), den Linux Hardware Enablement (HWE) Kernel (linux-hwe-5.15)
sowie für die Linux-Kernel für NVIDIA Systeme (linux-nvidia), Oracle Cloud
Systeme (linux-oracle) und Raspberry Pi Systeme (linux-raspi) bereit, um
insgesamt 14 Schwachstellen zu beheben.
Version 1 (23.12.24):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen im benachbarten Netzwerk
ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-
Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer zwei
Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen und
beliebigen Programmcode auszuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien
erforderlich. Eine Schwachstelle erfordert die Interaktion eines Benutzers.
Für Ubuntu 22.04 LTS und 20.04 LTS stehen Sicherheitsupdates den Linux-
Kernels (linux), einschließlich der Varianten für Google Container Engine
(GKE) Systeme (linux-gkeop), IBM Cloud Systeme (linux-ibm, linux-ibm-5.15),
Cloud Umgebungen (linux-kvm) und Oracle-Cloud Systeme (linux-oracle-5.15),
sowie des Linux Low Latency Kernel (linux-lowlatency, linux-lowlatency-5.15)
bereit, um 14 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten
behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer
beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der
von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller
behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den
Referenzen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2024-3410]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
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angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
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