Wie man Webseiten coden soll, steht in den Quasi-Standards des W3C – wie sie in der freien Wildbahn des Web tatsächlich aussehen, ist eine andere Sache. Hier kommen durchaus “<font>”-Elemente gemischt mit CSS-Angaben vor, nicht jedes Tag findet seinen Abschluss, der Dokumententyp fehlt ganz. Mit diesem Umstand haben alle zu kämpfen, die Browser entwickeln oder andere Programme, die Inhalte aus dem Web verarbeiten.
Eine Analyse des HTML-, CSS- und Script-Codes, der tatsächlich im Web zu finden ist bietet nun das Projekt MAMA des norwegischen Browser-Herstellers Opera. Der vertrauenerweckende Name steht für “Metadata Analysis and Mining Application”, eine spezialisierte Web-Suchmaschine der Opera-QA-Abteilung. Auf den Entwicklerseiten des Browser-Herstellers sind MAMAs Befunde einzusehen, in einer kurzen Übersicht sowie im Detail.

