DFN-CERT-2024-2543 IBM Storage (Spectrum) Protect Plus: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (25.09.24):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
Dateien zu manipulieren, Informationen auszuspähen, Sicherheitsvorkehrungen
zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen, beliebigen Programmcode mit
den Rechten des betroffenen Dienstes auszuführen, einen Cross-Site-Scripting
(XSS)-Angriff durchzuführen, einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff
durchzuführen und nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen. Ein Angreifer
kann mehrere Schwachstellen im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um einen
Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Ein Angreifer kann mehrere
Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen auszuspähen, eine
Integritätsverletzung zu verursachen, Privilegien zu eskalieren, auf
unsicher erzeugte temporäre Dateien zuzugreifen, beliebigen Programmcode
auszuführen, einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen und nicht
spezifizierte Angriffe durchzuführen. Ein Angreifer mit physischem Zugriff
auf ein betroffenes System kann eine Schwachstelle ausnutzen, um einen
Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien
erforderlich. Mehrere Schwachstellen erfordern die Interaktion eines
Benutzers. Die erfolgreiche Ausnutzung mehrerer Schwachstellen kann Einfluss
auf andere Komponenten haben.

IBM informiert darüber, dass IBM Spectrum Protect Plus in den Versionen
10.1.0 bis 10.1.16.2 von den Schwachstellen betroffen ist und hat das
Release 10.1.16.3 für Linux als Sicherheitsupdate zur Verfügung gestellt.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten
behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer
beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der
von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller
behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den
Referenzen.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2024-2543]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
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