Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 4 (22.08.24):
Canonical stellt für Ubuntu 20.04 LTS ein Sicherheitsupdate für den Linux
Hardware Enablement (HWE) Kernel (linux-hwe-5.15) bereit, um die
Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (14.08.24):
Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS ein Sicherheitsupdate für den Linux-
Kernel für Oracle Cloud Systeme (linux-oracle) bereit, um die
Schwachstellen zu beheben.
Version 2 (13.08.24):
Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS und Ubuntu 20.04 LTS
Sicherheitsupdates für die Linux-Kernel für Amazon Web Services (AWS)
Systeme (linux-aws-5.15), Google Container Engine (GKE) Systeme (linux-
gkeop-5.15), IBM Cloud Systeme (linux-ibm, linux-ibm-5.15) und Raspberry
Pi Systeme (linux-raspi) bereit, um die Schwachstellen zu beheben.
Version 1 (09.08.24):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe
durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen lokal
ausnutzen, um Informationen auszuspähen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe
durchzuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien
erforderlich.
Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS und Ubuntu 20.04 LTS
Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel (linux) sowie die Kernel von Amazon
Web Services (AWS) Systemen (linux-aws), Google Cloud Platform (GCP)
Systemen (linux-gcp, linux-gcp-5.15), Google Container Engine (GKE) Systemen
( linux-gke, linux-gkeop), Intel IoT Platformen (linux-intel-iotg, linux-
intel-iotg-5.15), Cloud-Umgebungen (linux-kvm), den Linux Low Latency Kernel
(linux-lowlatency, linux-lowlatency-hwe-5.15) sowie den Kernel für NVIDIA
Systeme (linux-nvidia) bereit, um die Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten
behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer
beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der
von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller
behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den
Referenzen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2024-2059]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
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angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
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