Wikimedia Deutschland wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, die deutschsprachige Wikipedia-Community zu unterstützen. Heute ist der Verein nit rund 111 000 Mitgliedern zu einem bedeutenden Akteur auf der digitalpolitischen Bühne geworden.
Die Anfänge der Wikipedia und des Vereins Wikimedia sind eng verbunden mit dem Traum von einem freien Internet als Ort des Wissensaustauschs für alle. Ein Ideal, für das die Wikipedia und ihre Schwesterprojekte wie Wikimedia Commons oder Wikidata bis heute stehen – dank der unabhängigen Community von Ehrenamtlichen, die ihre Zeit investieren, um mehr Wissen aus verlässlichen Quellen zu befreien und allen zugänglich zu machen.
“Letztlich geht es darum, durch freien Zugang zu Wissen eine gerechtere Welt zu schaffen. Nur wer verlässliche Informationen hat, kann fundierte Entscheidungen treffen und die Zukunft mitgestalten.” so Christian Humborg, der gemeinsam mit Franziska Heine den Vorstand von Wikimedia Deutschland bildet. Dafür, dass die Informationen auch weiterhin frei verfügbar bleiben, macht sich der Verein zusammen mit den Wiki-Communitys weiterhin auf mehreren Ebenen stark. Heine betont, “dass dazu auch die Weiterentwicklung einer technischen Infrastruktur für Freies Wissen durch Open Source Software” entscheidend sei. “Damit wird es ehrenamtlich engagierten Menschen, die sich digital gemeinwohlorientiert einsetzen, erst ermöglicht, alternative Anwendungen bereitzustellen.”
Auch 20 Jahre nach seiner Gründung hat der Verein noch viel vor: So soll bislang unterrepräsentiertes Wissen in der Wikipedia sichtbarer werden und die freie Wissensdatenbank Wikidata wird noch stärker als gemeinnützige Alternative zu den Datensätzen der Large-Language-Modelle kommerzieller Anbieter aufgebaut, um Internet-Nutzer*innen mehr digitale Souveränität zu ermöglichen.





