UPDATE: DFN-CERT-2024-1009 Google Chrome, Chromium, Opera: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 7 (17.05.24):
Für openSUSE Leap 15.5:NonFree steht ein Sicherheitsupdate für Opera auf
Version 110.0.5130.23 bereit, um die Schwachstellen zu beheben. Diese
Version basiert auf Chromium 124.0.6367.62.
Version 6 (24.04.24):
Für Fedora 40 steht ein Sicherheitsupdate in Form des Pakets
‘chromium-124.0.6367.60-2.fc40’ im Status ‘stable’ bereit, um die
Schwachstellen zu beheben.
Version 5 (22.04.24):
Für Fedora EPEL9 steht das Paket ‘chromium-124.0.6367.60-1.el9’ im Status
‘testing’ als aktualisiertes Sicherheitsupdate bereit, womit das
vorhergehende Paket in den Status ‘obsolete’ übergegangen ist. Es werden
somit die hier referenzierten und die mit der Vorgängerversion behobenen
Schwachstellen adressiert.
Version 4 (22.04.24):
Für Debian 12 Bookworm (stable) steht ein Sicherheitsupdate für ‘chromium’
in Version 124.0.6367.60-1~deb12u1 bereit, um die Schwachstellen zu
beheben.
Version 3 (22.04.24):
Für Fedora 39 wurde das Sicherheitsupdate durch das Paket
‘chromium-124.0.6367.60-2’ im Status ‘testing’ ersetzt, da es mit dem
vorherigen Build Probleme bei ‘gnome-shell’ und anderen Anwendungen gab.
Version 2 (19.04.24):
Für Fedora 38 und 39 stehen Sicherheitsupdates in Form von
‘chromium-124.0.6367.60-1’-Paketen im Status ‘testing’ bereit, um die
Schwachstellen zu beheben.
Version 1 (17.04.24):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen,
Denial-of-Service (DoS)-Angriffe und weitere, nicht spezifizierte Angriffe
durchzuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind keine Privilegien erforderlich.
Alle Schwachstellen erfordern die Interaktion eines Benutzers.

Standardmäßig stellt Google derzeit nur sehr wenig Informationen zu den
Schwachstellen und den konkreten Auswirkungen bereit und wartet mit der
Veröffentlichung weiterer Informationen darauf, dass ein Großteil der
Benutzer das Update auf die neue Version vollzogen hat.

Mit den veröffentlichten Sicherheitupdates adressiert Google insgesamt 22
Schwachstellen, von denen bisher nur die einzeln aufgeführt sind, die von
externen Sicherheitsforschern entdeckt wurden. Von diesen dreizehn
Schwachstellen werden vom Hersteller drei in ihrer Kritikalität als ‘high’
bewertet.

Zur Behebung der Schwachstellen stellt Google die Chrome Version
124.0.6367.60 für Linux sowie 124.0.6367.60/.61 für macOS und Windows zur
Verfügung, die in den nächsten Tagen/Wochen ausgerollt werden soll.

Ebenfalls angekündigt für den Rollout in den nächsten Tagen/Wochen wird das
Extended Stable Channel Update auf die gleiche Version 124.0.6367.60/.61 für
Windows und macOS.

Innerhalb der nächsten Tage soll außerdem die Chrome Version 124.0.6367.54
für Android über Google Play bereitstehen. Mit diesem Release werden die
hier referenzierten Schwachstellen behoben und zusätzlich Stabilitäts- und
Performance-Verbesserungen umgesetzt.

Bereits innerhalb der nächsten Stunden soll die Chrome Version 124.0.6367.68
for iOS bereitstehen. Wie üblich werden damit Stabilitäts- und Performance-
Verbesserungen implementiert. Das mit dem Release ebenfalls Schwachstellen
behoben werden, indiziert der Hersteller nicht.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2024-1009]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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