Ehemaliger F5-Entwickler forkt Nginx

Der langjährige Nginx-Entwickler Maxim Dounin hat mit Freenginx einen Fork des populären freien Webservers Nginx angekündigt. Dounin zeigt sich unzufrieden mit dem Nginx-Eigner F5.

F5 habe das Moskauer Büro im Jahr 2022 geschlossen, und er arbeite seitdem nicht mehr für F5, teilt Maxim Dounin mit. Dennoch habe es eine Vereinbarung gegeben, dass er seine Rolle in der Nginx-Entwicklung als Freiwilliger beibehalte, was er fast zwei Jahre lang getan habe, um Nginx zu verbessern und das kostenlos.

Jetzt habe das neue, nicht-technische Management von F5 kürzlich beschlossen, dass sie besser wissen, wie man Open-Source-Projekte betreibt.  Insbesondere hätte sich das Management in die Sicherheitsrichtlinien eingemischt, die Nginx seit Jahren verwende, und ignoriere dabei sowohl die Richtlinien als auch die Position der Entwickler.

Da das Projekt F5 gehöre, könnten sie alles damit machen, einschließlich marketingmotivierter Aktionen, schreibt Dounin. Dennoch widerspreche dies der Vereinbarung.  Er könne nun nicht mehr kontrollieren, welche Änderungen an Nginx innerhalb von F5 vorgenommen würden und sehe Nginx nicht mehr als ein freies und quelloffenes Projekt an, das für das öffentliche Wohl entwickelt und gepflegt werde.

Er werde sich ab sofort nicht mehr an der Entwicklung von Mginx beteiligen, wie sie von F5 betrieben werde, teilt Dounin mit.  Stattdessen starte er ein alternatives Projekt, das von Entwicklern und nicht von Unternehmen betrieben werden soll: Freenginx.

Das Ziel sei es, die Nginx-Entwicklung frei von willkürlichen Firmenaktionen zu halten.  Hilfe und Beiträge seien willkommen.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben