Es sei ganz leicht, bei Facebook und Instagram die Verarbeitung personenbezogener Daten zuzulassen, schreibt Noyb in einer Beschwerde gegen den Mutterkonzern Meta. Der Widerruf aber sei zu kompliziert.
Bei Facebook und Instagram müssen Nutzer seit November 2023 wählen, ob sie der Datenverarbeitung zustimmen oder ein kostenpflichtiges Abo abschließen, das auf die Datenübertragung verzichtet.
Während für die Einwilligung zur Datenübertragung an Meta bei Facebook und Instagram ein Klick reiche, führe der Widerruf dieser Einwilligung über mehrere Fenster und Banner, heißt es in der Beschwerde über Meta. Die vom Aktivisten Max Schrems gegründete Datenschutzorganisation hat sich mit der Beschwerde an die Österreichische Datenschutzbehörde (DSB) gewandt.
Die DSGVO schreibe vor, dass der Widerruf der Einwilligung so einfach sein müsse, wie die Einwilligung selbst, schreibt Noyb in der Beschwerde. Außerdem lasse Meta bei seinen beiden Diensten den Nutzern nur die Wahl, Daten zu übertragen oder ein Abo abzuschließen um die Datenübertragung zu beenden. Dies aber sei nicht als Widerruf der Einwilligung zu verstehen, weil dafür gar keine Möglichkeit angeboten werde.
Noyb will nun eine Opt-out-Variante ohne die Verpflichtung zu einem Abo erwirken und ein Bußgeld für Meta wegen Verstößen gegen die DSGVO.



