Eine Sicherheitslücke in Chrome hat zur Folge, dass ein entfernter Angreifer Schadcode auf dem System des Opfers ausführen kann. Ursache hierfür ist ein Heap-basierten Pufferüberlauf in der WebRTC-Komponente. Die WebRTC-Komponente in Chrome ermöglicht Echtzeitkommunikation wie Video- und Audioanrufe direkt im Browser, ohne zusätzliche Plugins. Sie unterstützt Funktionen wie das Erfassen von Mediendaten über Kamera und Mikrofon, den Aufbau von Peer-to-Peer-Verbindungen und den Austausch von Daten zwischen Benutzern.
Der Angreifer muss zum Durchführen der Attacke eine speziell präpariert Webseite aufsetzen, die von dem Opfer dann besucht werden muss. Die Sicherheitslücke wurde in Google Chrome 120.0.6099.144 für Android, 120.0.6099.129 für Linux und Mac sowie 120.0.6099.129/.130 für Windows
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