Nextcloud kooperiert mit Schleswig-Holstein

Der Open-Source-Cloud-Provider Nextcloud will in Sachen generativer KI mit dem Land Schleswig-Holstein zusammenarbeiten.

Durch die Zusammenarbeit soll ein generatives Sprachmodell geschaffen werden, das auf den Gebrauch in der Verwaltung zugeschnitten ist. Mitarbeiter der Verwaltung sollen damit beim Abfassen von Texten, beim Zusammenfassen von E-Mails, der Transkription von Video-Calls oder dem Erzeugen von Projektplänen unterstützt werden. Die Partner planen den Beginn des Testbetriebs noch in diesem Jahr. Das System kann etablierte Sprachmodelle wie ChatGPT, Deepl und Aleph Alpha benutzen, aber auch Open-Source-Modelle einbinden. Außerdem arbeitet Nextcloud an einem eigenen Modell, für das das Bundesland anonymisierte Trainingsdaten zur Verfügung stellt. Auf diese Weise soll sich das Modell mit der spezifischen Sprache der Verwaltung vertraut machen.

Nextcloud hatte sich zuletzt mit Initiativen hervorgetan, die auf eine ethische Nutzung von KI abzielen sollen, indem die Software, Modelle und Trainingsdaten transparent und öffentlich verfügbar sein sollen. Sein Gründer und CEO Frank Karlitschek nannte den Ansatz kürzlich auf einer Konferenz einzigartig auf der Welt. Erstmals realisiert wird dies in der verbesserten privaten KI-Implementierung namens Nextcloud Assistant, die Bestandteil von Nextcloud Hub 6 ist

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