Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 6 (25.09.23):
Für Fedora EPEL 7, 8 und 9 stehen Sicherheitsupdates in Form von
‘chromium-117.0.5938.92-2’-Paketen im Status ‘testing’ zur Verfügung, um
die Schwachstellen zu beheben. Hiermit werden weitere Schwachstellen
adressiert, die mit vorherigen Paketversionen (‘obsolete’) behoben worden
waren.
Version 5 (19.09.23):
Für openSUSE Backports SLE 15 SP4 und SP5 stehen Sicherheitsupdates für
‘chromium’ auf Version 117.0.5938.88 bereit, um die Schwachstellen zu
beheben.
Version 4 (19.09.23):
Für Fedora 37 und für Fedora EPEL 7, 8 und 9 stehen Sicherheitsupdates in
Form von ‘chromium-117.0.5938.88-1’-Paketen im Status ‘testing’ zur
Verfügung, um die Schwachstellen zu beheben. Hiermit werden weitere
Schwachstellen adressiert, die mit vorherigen Paketversionen (‘obsolete’)
behoben worden waren.
Version 3 (19.09.23):
Für Debian 11 Bullseye (oldstable) und Debian 12 Bookworm (stable) stehen
Sicherheitsupdates für ‘chromium’ in den Versionen 117.0.5938.62-1~deb11u1
und 117.0.5938.62-1~deb12u1 zur Behebung der Schwachstellen bereit.
Version 2 (18.09.23):
Für Fedora 37 und 38 sowie für Fedora EPEL 7, 8 und 9 stehen
Sicherheitsupdates in Form von ‘chromium-117.0.5938.62-1’-Paketen im
Status ‘testing’ bzw. ‘stable’ (Fedora 38) zur Verfügung, um die
Schwachstellen zu beheben. Hiermit werden weitere Schwachstellen
adressiert, die mit den vorherigen beiden Paketversionen (‘obsolete’)
behoben worden waren. Die CYBERSECURITY & INFRASTRUCTURE SECURITY AGENCY
(CISA) führt die Schwachstelle CVE-2023-4863 in ihrem ‘Known Exploited
Vulnerabilities Catalog’, da diese aktiv ausgenutzt wird.
Version 1 (13.09.23):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen,
falsche Informationen darzustellen und nicht spezifizierte Angriffe
durchzuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind keine Privilegien erforderlich.
Alle Schwachstellen erfordern die Interaktion eines Benutzers.
Der Hersteller weist darauf hin, dass CVE-2023-4863 bereits aktiv ausgenutzt
wird.
Zur Behebung der Schwachstellen stellt Google die Chrome Version
117.0.5938.62 für macOS und Linux sowie 117.0.5938.62/.63 für Windows zur
Verfügung.
Darüber hinaus kündigt Google an, Chrome 117.0.5938.60 für Android innerhalb
der nächsten Tage über Google Play zur Verfügung zu stellen. Laut Hersteller
beinhaltet diese Versionen zusätzlich Stabilitäts- und Performance-
Verbesserungen.
Google behebt mit dem verfügbaren Sicherheitsupdate 16 Schwachstellen, von
denen nur diejenigen einzeln aufgeführt werden, die von externen
Sicherheitsforschern gemeldet wurden. Wie üblich, stellt Google derzeit nur
wenig Informationen zu den Schwachstellen bereit und wartet mit der
Veröffentlichung weiterer Informationen darauf, dass ein Großteil der
Benutzer das Update auf die neue Version vollzogen hat.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2023-2120]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
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