Cisco hat angekündigt den Security- und Observability-Spezialisten Splunk für 28 Milliarden US-Dollar kaufen zu wollen. Damit entstünde nach eigener Darstellung einer der weltgrößten Software-Konzerne.
Für Cisco ist der Kauf von Splunk die mit Abstand größte Übernahme der Firmengeschichte. Die Übernahme werde die Erfahrungen von Splunk bei der Absicherung von Unternnehmen mit Ciscos Bemühungen zusammenführen, alle sicher untereinander zu verbinden. “Unsere kombinierten Fähigkeiten werden die nächste Generation von KI-gestützter Sicherheit und Beobachtbarkeit vorantreiben”, sagte Chuck Robbins, Vorsitzender und CEO von Cisco. “Von der Erkennung von und Reaktion auf Bedrohungen bis hin zu ihrer Vorhersage und Vorbeugung werden wir dazu beitragen, Unternehmen jeder Größe sicherer und widerstandsfähiger zu machen.”
Beide Unternehmen arbeiten im Sicherheitsbereich seit langem zusammen. Die Synergien sollen sich nun aber vertiefen: Nach der Übernahme könnten Cisco Firewalls, Router, Switche, aber auch VPN-Komponenten als Sensoren für Splunk fungieren und so dazu beitragen, dass sicherheitsrelevante Ereignisse eher erkannt und besser visualisiert werden.
Cisco beschäftigt knapp 80 000 Mitatbeiter und erirtschaftet einen jährlichen Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar, Splunk hat rund 8 000 Mitarbeiter in zahlreichen Ländern, darunter auch in Deutschland, und bringt über 1000 Patente ein.


