DFN-CERT-2023-2136 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. die Eskalation von Privilegien

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (13.09.23):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen
auszuspähen, Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen und Privilegien
zu eskalieren.

Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich, einzelne Schwachstellen erfordern ‘CAP_NET_ADMIN’
Zugangsprivilegien.

Red Hat stellt für Red Hat Enterprise Linux und CodeReady Linux Builder 9
(aarch64, x86_64), Red Hat Enterprise Linux und CodeReady Linux Builder
Extended Update Support 9.2 (aarch64, x86_64), Red Hat Enterprise Linux
Server AUS 9.2 (x86_64) sowie Red Hat Enterprise Linux Server for ARM 64 – 4
years of updates 9.2 (aarch64) Sicherheitsupdates zur Behebung der
Schwachstellen im Kernel zur Verfügung. Für Red Hat Enterprise Linux for
Real Time 9 (x86_64) stehen Sicherheitsupdates für den Echtzeitkernel
‘kernel-rt’ bereit. Darüber hinaus können die Schwachstellen mit Ausnahme
von CVE-2023-1637, CVE-2023-20593 und CVE-2023-21102 auch über das Live-
Patch-Modul ‘kpatch-patch’ adressiert werden.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2023-2136]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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