In verschiedenen Cisco-Produkten wurden zahlreiche, teilweise kritische Schwachstellen entdeckt. Ein entfernter Angreifer kann dadurch auch Befehle mit Root-Rechten auf dem System ausführen.
Eine der kritischen Schwachstellen betrifft den Unified Communication Manager. Hier werden Benutzereingaben im Web-Management-Internface nicht richtig verarbeitet, so dass ein Angreifer via spezielle konstruierter HTTP-Anfrage höhere Rechte erlangen kann. Es handelt sich hierbei um eine typische SQL-Injection Attacke bei der der Angreifer SQL-Code in das System einschleusen und ausführen kann.
Daneben findent sich auch in Ciscos ClamAV-Virenscanner zwei kritische Schwachstellen . Ein entfernter Angreifer kann hierdurch Denial-of-Service-Attacken ausführen. Bei der ersten Schwachstelle kann der Angreifer den Virenscanner in eine Endlosschleife beim Scannen des Dateisystems schicken. Der zweite Fehler liegt in dem Speichermanagement des AutoIt-Module des Virenscanners.
