Eine fehlerhafte Korrektur einer älteren OpenSSH-Schwachstelle aus dem Jahr
2017 hat zur Folge, dass ein entfernter Angreifer Befehle auf OpenSSH-Systemen
ausführen kann.
Die Ursache liegt in der PKCS#11-Funktion im ssh-agent in OpenSSH vor 9.3p2,
die einen unsicheren Suchpfad verwendet. Der Angreifer kann hierdurch Schadcode in das System einschleusen und ausführen. Der Angriff ist allerdings nicht ganz trivial, weil unter anderem bisher nicht genauer spezifizierte Bibliotheken auf dem System installiert sein müssen.
