Suse forkt Red Hat Enterprise Linux

Suse, das Unternehmen hinter Rancher, NeuVector und Suse Linux Enterprise (SLE) hat bekannt gegeben, dass es das öffentlich verfügbare Red Hat Enterprise Linux (RHEL) forken und eine RHEL-kompatible Distribution entwickeln und pflegen wird.

Hintergrund ist die Ankündigung von Red Hat, künftig nicht mehr direkt öffentlichen Zugang zum Quellcode seiner Enterprise-Linux-Distribution RHEL anbieten zu wollen.

Das von Suse geforkte RHEL soll laut Ankündigung der Nürnberger für alle ohne Einschränkungen verfügbar sein. In den kommenden Jahren wolle man mehr als 10 Millionen US-Dollar in dieses Projekt investieren., teilt Suse mit.

Der frischgebackene CEO von Suse, Dirk-Peter van Leeuwen, sagte: „Seit Jahrzehnten sind Zusammenarbeit und gemeinsamer Erfolg die Bausteine unserer Open Source-Community. Wir haben die Verantwortung, diese Werte zu verteidigen. Diese Investition wird die Innovationskraft auch in den kommenden Jahren erhalten und dafür sorgen, dass Kunden und Community nicht an einen bestimmten Anbieter gebunden sind und auch morgen noch eine echte Wahl haben.“

Suse werde auch in Zukunft in seine Linux-Lösungen wie SLE und Opensuse investieren, heißt es weiter. Gleichzeitig sei man davon überzeugt, dass Unternehmen und die Open Source-Community ein Recht auf Wahlfreiheit und Unabhängigkeit von Anbietern haben solle.

Suse will in Zusammenarbeit mit der Open Source-Community eine langfristige, dauerhaft kompatible Alternative für RHEL- und CentOS-Benutzer entwickeln und plant, dieses Projekt in eine Open Source-Stiftung einzubringen, die fortlaufend freien Zugang zu alternativem Open Source- Code bieten werde.

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