Suse muss bei den Ergebnissen für das zweite Quartal 2023, das am 30. April endete, einen Einbruch der Betriebsgewinne melden. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag im zweiten Quartal 2023 verglichen zum Vorjahresquartal um elf Prozent niedriger bei 52 Millionen US-Dollar, berichtet Suse.
Suse macht im Quartalsbericht Wechselkursverluste dafür mitverantwortlich. Der bereinigte Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent auf 162 Millionen US-Dollar gewachsen. Die bereinigte EBITDA-Marge in Q2 habe bei 32 Prozent gelegen. Der Nettomittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit habe 4 Millionen Dollar betragen, was einem Rückgang von 83 Prozent (Q2 2022 85 Millionen) entspreche. Bereits im Mai hatte Suse seine Prognosen für das zweite Quartal gesenkt.
Dirk-Peter van Leeuwen, seit zwei Monaten neuer CEO bei Suse kommentierte: „Uns stehen einige Herausforderungen bevor; ich habe schnell Schritte eingeleitet, um zukünftige Wachstumspotentiale zu erschließen, und wir werden in der Organisation weiterhin die Weichen für Erfolg in den kommenden Quartalen stellen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit diesen Änderungen, dem Wachstum in unseren Märkten, dem Open Source-Modell und Suses starkem Produktportfolio in einer guten Position sind, um unser langfristiges Potenzial auszuschöpfen.“



