300 Urheber von Hass-Potings ermittelt

Mehr als 300 Autoren von diskriminierenden, verletztenden oder bedrohlichen Postings auf Plattformen wie Twitter, Instagram, Facebook, YouTube oder TikTok, die während der letzten Fußballweltmeisterschaft in Katar gegen Spieler gerichtet waren, konnten jetzt dank KI-Hilfe ermittelt werden.

Dazu wurden rund 20 Millionen Postings und Kommentare gescannt, von denen 19 000 als missbräuchlich eingestuft wurden. Mehr als 13 000 Fälle wurden an Twitter gemeldet. Der größte Anstieg der Missbrauchsfälle war während des Viertelfinalspiels zwischen Frankreich und England zu verzeichnen, so der Bericht eines gemeinsam von der FIFA und der Spielergewerkschaft FIFPRO entwickelten Projekts. Von den auffälligen Accounts stammten 38 Prozent aus Europa und 36 Prozent aus Südamerika. Den Spielern und Teams wurde eine Moderationssoftware angeboten, die mehr als 286 000 beleidigende Kommentare abfing, bevor sie zu sehen waren. Die Identitäten von mehr als 300 Personen, die missbräuchliche Messages gepostet haben, “werden den zuständigen Mitgliedsverbänden und den zuständigen Justizbehörden mitgeteilt, um die Verfolgung der Täter zu erleichtern”, so die FIFA.

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