PrestaShop ist eine der beliebtesten Open-Source E-Commerce-Plattformen, die von Tausenden von Unternehmen weltweit genutzt wird, um ihre Onlineshops aufzubauen und zu betreiben. In dieser Plattform wurden kürzlich drei Schwachstellen entdeckt, von denen eine als kritisch eingestuft wurde. Diese Schwachstellen könnten dazu führen, dass Angreifer unbefugten Zugriff auf Datenbanken erlangen, Daten manipulieren oder sogar löschen können. Die Entwickler von PrestaShop haben jedoch schnell reagiert und die Schwachstellen in den Versionen 1.7.8.9 und 8.0.4 behoben.
Angesichts der Tatsache, dass PrestaShop rund 300 000 Installationen aufweist, sollten Admins schnell handeln, um ihre Systeme auf den neuesten Stand zu bringen und potenzielle Angriffe zu vermeiden. Es ist zu beachten, dass eine der Schwachstellen (CVE-2023-30839) besonders gefährlich ist und nur dann ausgenutzt werden kann, wenn der Angreifer Zugriff auf das Admin-Panel (Back Office) hat. Die beiden anderen Schwachstellen ermöglichen das Einsehen von eigentlich abgeschotteten Daten in der Datenbank sowie eine Cross-Site-Skripting-Attacke.
