DFN-CERT-2023-1006 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (03.05.23):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann eine Schwachstelle aus der Ferne ausnutzen, um
Informationen auszuspähen. Zudem kann ein Angreifer eine Schwachstelle im
benachbarten Netzwerk ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff
durchzuführen. Mehrere Schwachstellen kann ein Angreifer lokal ausnutzen, um
Administratorrechte zu erlangen, Informationen auszuspähen, Privilegien zu
eskalieren, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode
auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Ein
Angreifer mit physischem Zugriff auf ein betroffenes System kann mehrere
Schwachstellen ausnutzen, um Privilegien zu eskalieren und einen Denial-of-
Service (DoS)-Angriff durchzuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien
erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung einer Schwachstelle kann Einfluss
auf andere Komponenten haben.

Für Debian 10 Buster (LTS) steht ein Sicherheitsupdate für ‘linux’ in
Version 4.19.282-1 bereit, um die Schwachstellen zu beheben. Zusätzlich wird
der Debian Bug #825141 sowie weitere nicht sicherheitsrelevante Fehler aus
den stabilen Kernel-Versionen 4.19.270 bis 4.19.282 behoben.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2023-1006]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
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