Firefox-Entwickler Emilio Cobos Álvarez hat verkündet, dass er diese Woche mit einigen Patches die bislang zum Rendern der grafischen Oberfläche verwendete XML User Interface Language (XUL) aus dem Browser verbannt hat.
Bis auf wenige Ausnahmen nutze Firefox nun normale Webtechnologie zum rendern der Benutzeroberfläche, schreibt der Entwickler, hauptsächlich komme CSS Flexbox zum Einsatz.
Der Wechsel von XUL sei eine langwierige Angelegenheit gewesen, schreibt Álvarez. Das XUL-Box-Modell habe aber eine Reihe von Problemen gehabt, und seine Abschaffung sei in vielerlei Hinsicht ein Gewinn. XUL habe etwa nie die “grundlegenden” CSS-Funktionen unterstützt, die überall sonst funktionieren würden heißt es weiter, etwa die korrekte absolute Positionierung.
Niemand wollte den XUL-Layoutcode anfassen, wenn er es vermeiden konnte, berichtet der Entwickler. Und nun, nach diesen Änderungen müsse das Layout-Team mindestens 13.000 Codezeilen weniger pflegen.
In seinem Blogbeitrag erläutert er weitere Vorteile und Änderungen durch den Umstieg.




