Suse hat seinen Finanzbericht für das erste Quartal im Geschäftsjahr 2023 vorgelegt. Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) ist dabei der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 10 Prozent auf 169 Millionen US-Dollar angestiegen.
Im Q1 2022 lag der Umsatz gemäß IFRS bei 153 Millionen US-Dollar. Der Gewinn nach IFRS und vor Steuern und Abgaben betrug 71 Millionen US-Dollar, bereinigt 67,1 Millionen US-Dollar. Ein deutlicher Anstieg gegenüber 35,4 Millionen US-Dollar (IFRS) und bereinigt 52,3 Millionen im Vorjahresquartal.
Sause hat mit dem Wachstum im ersten Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen. “Wir haben einen starken Start in das Geschäftsjahr 23 hingelegt”, sagte Melissa Di Donato, CEO von SUSE. “Die Änderungen, die wir zu Beginn des Quartals an unserem Vertrieb vorgenommen haben, liegen nun hinter uns und wir konzentrieren uns voll und ganz darauf, diese Leistung im weiteren Verlauf des Jahres auszubauen.“ Suse hatte im ersten Quartal 92 Mitarbeitern gekündigt.
Der ACV (Annual Contract Value) in Q1 betrug laut Suse 147 Millionen US-Dollar und damit einem Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Er setzt sich zusammen aus einem Core ACV von 118,5 Millionen US-Dollar und einem Emerging ACV von 28,5 Millionen US-Dollar. Während das Kerngeschäft damit nahezu gleich gegenüber dem Vorjahr bleibt, wächst das Emerging Business um rund 20 Prozent.
Das Kerngeschäft habe unter anderem die Auswirkungen der Aussetzung der Verkäufe an russische Kunden und die schwierigen Marktbedingungen im Großraum China zu spüren bekommen, teilte Suse mit. Die dort erlittenen Einbrüche im Vertragsgeschäft habe man durch einen höheren ACV über die Cloud Service Provider (CSP) ausgleichen können, so Suse weiter. Das Wachstum über die CSPs sei jedoch geringer als in den Vorquartalen und spiegle die allgemeine Verlangsamung des Cloud-Wachstums wider, heißt es im Quartalsbericht.
Suse erwartet für das gesamte Geschäftsjahr 2023 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 11 bis 13 Prozent wobei das ausgewiesene Wachstum auf der Grundlage der Wechselkurse vom Ende des vierten Quartals um etwa 2 Prozentpunkte niedriger ausfalle, teilt Suse mit. Dieser Ausblick umfasse ein Wachstum des Kernumsatzes von etwa 10 Prozent und ein Wachstum des Emerging Revenue von etwa 25 Prozent, jeweils bei konstanten Wechselkursen, berichtet Suse weiter.


