FFmpeg 6.0 bringt mehr AV1-Hardware-Dekodierung

FFmpeg, die freie Programm- und Bibliothekensammlung zum Aufnehmen, Konvertieren und Filtern von Video- und Audio ist in Version 6 erschienen. Wichtige Neuerung ist die AV1-Hardware-Dekodierung für Nvidia und Intel-GPUs.

Diese Hardware-Beschleunigung für die jeweiligen Hardware-Encoder von Intel (QSV) und Nvidia NVenc) für AV1, das offene und lizenzkostenfreie Verfahren zur Videokompression, kommt durch entsprechende Bibliotheken auch in die Browser Chrome und Firefox.

Zu den üblicherweise in den Releases vertretenen neuen Dekodern zählt die Ankündigung Bonk, RKA, Radiance, SC-4, APAC, VQC, WavArc und einige ADPCM-Formate.

Das FFmpeg-CLI (alias ffmpeg.c) biete Geschwindigkeitsverbesserungen durch Threading, Statistikoptionen und die Möglichkeit, Optionswerte für Filter aus einer Datei zu übergeben, heißt es weiter.

Enthalten seien auch eine Reihe neuer Audio- und Videofilter, wie etwa adrc, showcwt, backgroundkey und ssim360 und auch einige Hardware-Filter. Schließlich biete die Version viele Änderungen hinter den Kulissen, einschließlich einer neuen FFT- und MDCT-Implementierung, die in Codecs verwendet werde, zahlreiche Bugfixes und bessere ICC-Profilbehandlung.

Das Changelog nennt alle Änderungen.

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