BSI-Studie: Software-Produkte für Onlineshops sind unsicher

Über Onlineshops wird eine Vielzahl sensibler Daten von Verbraucherinnen und Verbrauchern verarbeitet. Im Rahmen einer nun veröffentlichten Studie hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Software-Produkte für Onlineshops auf Schwachstellen untersucht und fand dabei insgesamt 78 Sicherheitslücken.

Da neben persönlichen Kontaktdaten in vielen Fällen auch Bankverbindungen, Kreditkarten- und weitere Zahlungsdaten über Online-Shops verarbeitet werden, seien diese längst im Fokus von Cyber-Kriminellen, teilt das BSI mit.

Die bei der Studie entdeckten Sicherheitslücken hätten teilweise gravierende Auswirkungen auf das IT-Sicherheitsniveau von Daten der Verbraucher, so das BSI. Fast alle untersuchten Produkte hätten eine unzureichende Passwortrichtlinie aufgewiesen. In sieben von zehn Shop-Softwareprodukten habe man JavaScript-Bibliotheken identifiziert, die verwundbar gegenüber bekannten Schwachstellen seien. In der Hälfte der untersuchten Produkte stecke Software, die das offizielle End-of-Life-Datum überschritten habe und dementsprechend keine Sicherheits-Updates mehr erhalte.

Die Studie IT-Sicherheit auf dem digitalen Verbrauchermarkt: Fokus Onlineshopping-Plattformen (PDF) ist online abrufbar.

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