Eine Sicherheitslücke in dem VLC-Player hat zur Folge, dass ein entfernter Angreifer Befehle mit den Rechten des Anwenders ausführen kann. Verantwortlich hierfür ist ein Pufferüberlauf, der beim Abspielen einer lokalen Medien-Datei auftreten kann. Der Programmierfehler tritt in dem VNC-Modul auf . Neben dem Pufferüberlauf wurden noch weitere Fehler im Code des VLC-Players entdeckt und kürzlich korrigiert. Diese führen vorwiegend zum Absturz des Players und sind weniger kritisch. Dazu gehört ein Division-by-Zero-Fehler, wodurch ein Angreifer eine Denial-of-Service-Attacke ausführen kann. Ebenfalls enthält der Programmcode Free-after-Use-Fehler, die ebenfalls zum Absturz des Players führen. Allerdings kann ein Angreifer durch Ausnutzen der letztgenannten Schwachstellen keine Befehle auf dem System ausführen.
Diese Sicherheitslücken wurden in der Version 3.18 nun korrigiert.
