Die EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission haben neue Ökodesign-Regeln für Smartphones, Tablets, Mobiltelefone und schnurlose Telefone beschlossen. Damit müssen Hersteller bestimmte Ersatzteile und Reparaturinformationen zur Verfügung stellen und Software-Updates gewährleisten, teilt das beteiligte deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit.
So müssen Hersteller Reparaturinformationen und Ersatzteile, wie Displays und Akkus, für sieben Jahre zur Verfügung stellen. Darüber hinaus sollen Produkte künftig so gestalten werden, dass ein einfacherer Austausch von Komponenten möglich sei, so das Ministerium. Dadurch werde die Reparatur und die Wiederverwendung von gebrauchten Geräten erleichtert sowie das Recycling und die Ressourceneffizienz gestärkt. Hersteller sollen zudem Software-Updates für 5 Jahre zur Verfügung stellen. Und Software-Updates dürfen nicht dazu führen, dass die Hardware beeinträchtigt wird, haben die EU-Staaten beschlossen.
Bundesumweltministerin Steffi Lemke sagte: Niemand soll mehr ein Handy wegwerfen müssen, weil ein defekter Akku nicht entnommen werden kann.





An und für sich finde ich es ja gut wenn die Nachhaltigkeit damit gefördert wird, jedoch ist ein 7 Jahre altes Gerät für die meisten Nutzer nicht mehr brauchbar.
Das der Akku einfach gewechselt werden können soll ist auch nur bei Geräten nötig bei denen die keine moderne Ladeelektronik verbauen. Daneben ist die Wasserfestigkeit unter Umständen nicht mehr gewährleistet.
Einfache Reparaturmöglichkeiten +
Akku austauschbar +
7 Jahre lang –