DFN-CERT-2022-2169 Microsoft Exchange Server: Zwei Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (30.09.22):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen in Microsoft Exchange Server in
Kombination aus der Ferne ausnutzen, um zunächst einen Server-Side-Request-
Forgery-Angriff durchzuführen (CVE-2022-41040) und in der Folge beliebigen
Programmcode auf Benutzersystemen zur Ausführung zu bringen
(CVE-2022-41082).

Für die Ausnutzung der Schwachstellen benötigt ein Angreifer
authentifizierten Zugriff auf einen Microsoft Exchange Server.

Der Hersteller informiert über die Zero-Day-Schwachstellen, nachdem diese
von Sicherheitsforschern von GTSC entdeckt wurden. Bislang wird nur ein
Workaround beschrieben, um Anfragen zum Einleiten des Angriffs zu blocken.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2022-2169]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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