Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 14 (21.09.22):
Für Red Hat Enterprise Linux for x86_64 / ARM 64 9 (x86_64, aarch64), Red
Hat Enterprise Linux for x86_64 / ARM 64 – Extended Update Support 9.0
(x86_64, aarch64) und Red Hat Enterprise Linux Server for ARM 64 – 4 years
of updates 9.0 (aarch64) stehen Sicherheitsupdates für ‘gnupg2’ bereit, um
die Schwachstelle zu beheben.
Für Oracle Linux 9 (aarch64, x86_64) stehen korrespondierende
Sicherheitsupdates zur Verfügung.
Version 13 (14.09.22):
Für Oracle Linux 8 (aarch64, x86_64) steht ein korrespondierendes
Sicherheitsupdate für ‘gnupg2’ bereit, um die referenzierte Schwachstelle
zu beheben.
Version 12 (13.09.22):
Red Hat stellt für Red Hat Enterprise Linux for x86_64 / ARM 64 8 (x86_64,
aarch64), Red Hat Enterprise Linux for x86_64 / ARM 64 – Extended Update
Support 8.6 (x86_64, aarch64) sowie Red Hat Enterprise Linux Server – AUS
/ TUS 8.6 (x86_64) Sicherheitsupdates für ‘gnupg2’ bereit, um die
referenzierte Schwachstelle zu beheben.
Version 11 (07.09.22):
Für SUSE CaaS Platform 4.0, SUSE Enterprise Storage 6 und 7, SUSE Linux
Enterprise High Performance Computing 15 ESPOS / LTSS, 15 SP1 ESPOS / LTSS
und 15 SP2 ESPOS / LTSS, SUSE Linux Enterprise Server 15 LTSS, 15 SP1 BCL
/ LTSS und 15 SP2 BCL / LTSS, SUSE Linux Enterprise Server for SAP 15, 15
SP1 und 15 SP2, SUSE Manager Proxy 4.1, SUSE Manager Retail Branch Server
4.1 und SUSE Manager Server 4.1 stehen Sicherheitsupdates zur Behebung der
Schwachstelle in ‘gpg2’ zur Verfügung.
Version 10 (01.09.22):
Für openSUSE Leap Micro 5.2 steht ein Sicherheitsupdate für ‘gpg2’ bereit,
um die Schwachstelle zu beheben.
Version 9 (26.07.22):
Für openSUSE Leap 15.3 und 15.4, SUSE Linux Enterprise Desktop 15 SP3 und
SP4, SUSE Linux Enterprise High Performance Computing 15 SP3 und SP4, SUSE
Linux Enterprise Micro 5.1 und 5.2, SUSE Linux Enterprise Module for
Basesystem 15 SP3 und SP4, SUSE Linux Enterprise Server 15 SP3 und SP4,
SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications 15 SP3 und SP4, SUSE
Linux Enterprise Storage 7.1, SUSE Manager Proxy 4.2 und 4.3, SUSE Manager
Retail Branch Server 4.2 und 4.3 sowie SUSE Manager Server 4.2 und 4.3
stehen Sicherheitsupdates zur Behebung der Schwachstelle in ‘gpg2’ zur
Verfügung.
Version 8 (25.07.22):
Für SUSE Linux Enterprise Server 12 SP2 BCL, 12 SP3 BCL, 12 SP4 LTSS und
12 SP5, SUSE Linux Enterprise Server for SAP 12 SP4, SUSE OpenStack Cloud
9 und SUSE OpenStack Cloud Crowbar 9 stehen Sicherheitsupdates für ‘gpg2’
bereit, um die Schwachstelle zu beheben.
Version 7 (21.07.22):
Für Fedora 36 steht ein Sicherheitsupdate zur Behebung der Schwachstelle
in ‘gnupg1’ im Status ‘testing’ zur Verfügung.
Version 6 (20.07.22):
Für Fedora 35 sowie Fedora EPEL 8 und 9 stehen Sicherheitsupdates in Form
der Pakete ‘gnupg1-1.4.23-18.fc35’, ‘gnupg1-1.4.23-15.el8’ bzw.
‘gnupg1-1.4.23-19.el9’ im Status ‘testing’ zur Verfügung, um die
Schwachstelle zu beheben.
Version 5 (12.07.22):
Canonical stellt für Ubuntu 16.04 ESM und Ubuntu 14.04 ESM
Sicherheitsupdates für ‘gnupg’ und ‘gnupg2’ bereit, um die Schwachstelle
zu beheben.
Version 4 (07.07.22):
Für Fedora 35 steht das Paket ‘gnupg2-2.3.4-2.fc35’ im Status ‘testing’
als Sicherheitsupdate zur Verfügung.
Version 3 (05.07.22):
Für Fedora 36 steht ein Sicherheitsupdate zur Behebung der Schwachstelle
CVE-2022-34903 in ‘gnupg2’ im Status ‘testing’ zur Verfügung.
Version 2 (05.07.22):
Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS, Ubuntu 21.10, Ubuntu 20.04 LTS und
Ubuntu 18.04 LTS Sicherheitsupdates für ‘gnupg2’ bereit, um die
Schwachstelle zu beheben.
Version 1 (04.07.22):
Neues Advisory
Ein Angreifer mit niedrigen Privilegien kann die Schwachstelle lokal
ausnutzen, um die betroffene Software zum Absturz zu bringen oder falsche
Informationen darzustellen und dadurch möglicherweise
Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Der Angreifer muss dazu im Besitz von
geheimen Schlüsselinformationen aus dem Schlüsselbund eines Opfers sein
(beispielsweise über geteiltes Schlüsselmaterial) und es müssen bestimmte
Vorbedingungen erfüllt sein. Die Bibliothek GnuPG Made Easy (GPGME) erfüllt
diese Vorbedingungen.
Für Debian 10 Buster (oldstable) steht Version 2.2.12-1+deb10u2 und für
Debian 11 Bullseye (stable) steht Version 2.2.27-2+deb11u2 von ‘gnupg2’ als
Sicherheitsupdate bereit, um die Schwachstelle zu beheben.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2022-1489]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
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