Verschiedene Sicherheitslücken in mehreren Varianten und Versionen der Zoom-Software führen dazu, dass ein entfernter Angreifer unter Umständen Befehle auf den betroffenen Systemen ausführen kann. Das Hauptproblem besteht darin, dass Zoom URLs nicht richtig filtert und kontrolliert. Dadurch kann ein Angreifer eine bösartige URL an sein Opfer via Zoom schicken. Der darin enthaltene Link führt dann dazu, dass beliebige Netzwerkadressen aufgerufen werden können. Zoom-Client for Meetings für Android, iOS, Linux, macOS und Windows sind von diesem kritischen Problem betroffen.
Eine Rechteausweitung in Zoom Rooms for Conference Rooms ist ebenfalls vor der aktuellen Version 5.11.0 möglich. Allerdings betrifft dieses Problem nur Windows-Systeme.
Die Sicherheitslücke wurde in der Version 5.11.0 behoben.
