DFN-CERT-2022-1714 Tails: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Erlangen von Administratorrechten

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (04.08.22):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um
Administratorrechte zu erlangen, Privilegien zu eskalieren, Informationen
auszuspähen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen. Mehrere
weitere Schwachstellen können aus der Ferne ausgenutzt werden, um Dateien zu
manipulieren, Informationen auszuspähen, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen,
beliebigen Programmcode auszuführen, Privilegien zu eskalieren, einen
weiteren Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen und falsche
Informationen darzustellen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien
erforderlich. Zwei Schwachstellen erfordern die Interaktion eines Benutzers.

Das Tor-Projekt informiert über die Schwachstellen und veröffentlicht Tails
5.3.1 als ‘Emergency Release’, um den Linux-Kernel auf Version 5.10.127-2 zu
bringen und damit die Schwachstelle CVE-2022-34918 zu schließen, welche die
De-Anonymisierung von Tails mit Hilfe einer Anwendung ermöglicht. Eine
Ausnutzung gilt als unwahrscheinlich.

Desweiteren wird auf Schwachstellen in Thunderbird 91.12.0 sowie eine Reihe
von Debian Security Advisories verwiesen, von denen die für Tails relevanten
Sicherheitsupdates ebenfalls berücksichtigt werden.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2022-1714]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
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