Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 9 (07.07.22):
Für die Distribution openSUSE Leap 15.4 sowie für SUSE Linux Enterprise
Desktop 15 SP4, SUSE Linux Enterprise High Performance Computing 15 SP4,
SUSE Linux Enterprise Module for Basesystem 15 SP4, SUSE Linux Enterprise
Server 15 SP4 und SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications 15 SP4
stehen Sicherheitsupdates für ‘expat’ bereit, um die Schwachstellen und
einen weiteren, nicht sicherheitsrelevanten Fehler zu beheben.
Version 8 (15.03.22):
Aufgrund einer durch die Behebung von CVE-2022-25236 eingeführten
Regression werden Systeme funktional beeinträchtigt, auf denen die
Produkte biboumi, ClairMeta, jxmlease, libwbxml, openleadr-python, rnv
oder xmltodict und möglicherweise weitere eingesetzt werden. Für openSUSE
Leap 15.3, SUSE CaaS Platform 4.0, SUSE Enterprise Storage 6 und 7, SUSE
Linux Enterprise Desktop 15 SP3, SUSE Linux Enterprise High Performance
Computing 15, 15 SP1 und 15 SP2 ESPOS und LTSS sowie 15 SP3, SUSE Linux
Enterprise Micro 5.0 und 5.1, SUSE Linux Enterprise Module for Basesystem
15 SP3, SUSE Linux Enterprise Realtime Extension 15 SP2, SUSE Linux
Enterprise Server 12 SP2 BCL, SP3 BCL, SP3 LTSS, SP4 LTSS und SP5 sowie 15
LTSS, SP1 BCL, SP1 LTSS, SP2 BCL, SP2 LTSS und SP3, SUSE Linux Enterprise
Server for SAP 12 SP3, 12 SP4, 15, 15 SP1 und 15 SP2 sowie SUSE Linux
Enterprise Server for SAP Applications 12 SP5 und 15 SP3, SUSE Linux
Enterprise Software Development Kit 12 SP5, SUSE Manager Proxy 4.1 und
4.2, SUSE Manager Server 4.1 und 4.2, SUSE OpenStack Cloud 8 und 9 sowie
SUSE OpenStack Cloud Crowbar 8 und 9 stehen Sicherheitsupdates zur
Behebung dieser Regression bereit.
Version 7 (10.03.22):
Canonical stellt Sicherheitsupdates für Ubuntu 21.10, Ubuntu 20.04 LTS,
Ubuntu 18.04 LTS, Ubuntu 16.04 ESM und Ubuntu 14.04 ESM bereit, um die
referenzierten Schwachstellen in ‘expat’ zu beheben. Hiermit wird
gleichzeitig eine mit USN-5288-1 für die Schwachstelle CVE-2022-25236
eingeführte Regression behoben.
Version 6 (09.03.22):
Für Fedora 35 steht ein neues Sicherheitsupdate in Form des Pakets
‘expat-2.4.7-1.fc35’ im Status ‘testing’ bereit, welches das frühere
Update FEDORA-2022-5245d03807 (Fedora 35, expat-2.4.6-1.fc35) ersetzt, das
in den Status ‘obsolete’ überführt wurde (Referenz hier entfernt).
Version 5 (04.03.22):
Für die Distribution openSUSE Leap 15.3 sowie für SUSE CaaS Platform 4.0,
SUSE Enterprise Storage 6 und 7, SUSE Linux Enterprise Debuginfo 11 SP3
und 11 SP4, SUSE Linux Enterprise Desktop 15 SP3, SUSE Linux Enterprise
High Performance Computing 15 ESPOS / LTSS, 15 SP1 ESPOS / LTSS, 15 SP2
ESPOS / LTSS und 15 SP3, SUSE Linux Enterprise Micro 5.0 und 5.1, SUSE
Linux Enterprise Module for Basesystem 15 SP3, SUSE Linux Enterprise
Realtime Extension 15 SP2, SUSE Linux Enterprise Server 11 SP4 LTSS, 15
LTSS, 15 SP1 BCL / LTSS, 15 SP2 BCL / LTSS und 15 SP3, SUSE Linux
Enterprise Server for SAP 15, 15 SP1 und 15 SP2, SUSE Linux Enterprise
Server for SAP Applications 15 SP3, SUSE Manager Proxy 4.1 und 4.2, SUSE
Manager Retail Branch Server 4.1 sowie SUSE Manager Server 4.1 und 4.2
stehen Sicherheitsupdates für ‘expat’ bereit, um die Schwachstellen zu
beheben.
Version 4 (04.03.22):
Für SUSE Linux Enterprise Server 12 SP2 BCL, 12 SP3 BCL / LTSS, 12 SP4
LTSS und 12 SP5, SUSE Linux Enterprise Server for SAP 12 SP3 und 12 SP4,
SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications 12 SP5, SUSE Linux
Enterprise Software Development Kit 12 SP5, SUSE OpenStack Cloud 8 und 9
sowie SUSE OpenStack Cloud Crowbar 8 und 9 stehen Sicherheitsupdates für
‘expat’ bereit, um die Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (24.02.22):
OpenBSD informiert über die Schwachstellen und veröffentlicht
Quellcodepatches für OpenBSD 6.9 und 7.0, um die Schwachstellen zu
beheben.
Version 2 (23.02.22):
Für Debian 10 Buster (oldstable) steht Version 2.2.6-2+deb10u3 und für
Debian 11 Bullseye (stable) steht Version 2.2.10-2+deb11u2 von ‘expat’
bereit, um die Schwachstellen zu beheben.
Version 1 (22.02.22):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriff
durchzuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind keine Privilegien erforderlich.
Laut Hersteller sind für zwei der Schwachstellen Exploits bekannt.
Der Hersteller informiert über die Schwachstellen und stellt Expat 2.4.5 als
Sicherheitsupdate bereit. Aufgrund einer Regression durch den Patch für
CVE-2022-25313 sollte aber die aktuelle Version 2.4.6 installiert werden.
Für Fedora 34 und 35 stehen Sicherheitsupdates in Form von ‘mingw-
expat-2.4.6-1’- und ‘expat-2.4.6-1’-Paketen im Status ‘tesing’ zur Behebung
der Schwachstellen zur Verfügung.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2022-0404]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
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