Eine Schwachstelle in der Jira Applikation hat zur Folge, dass ein Angreifer Full-Read-Server-Side-Request-Forgery-Attacken durchführen kann. Damit kann der Angreifer unter anderen an Zugangsdaten von Benutzern gelangen. Die Attacke kann allerdings nur von Angreifern ausgenutzt werden, die sich am System anmelden können. Die eigentliche Sicherheitslücke befinden sich in dem Mobile Plug-in für Jira.
Server-Side-Request-Forgery-Attacken erlauben dem Angreifern, durch eine HTTP-Umleitung auf eigentlich nicht zugängliche Systeme zuzugreifen. Laut Atlassian hat eine Jira-Installation in einer AWS-Umgebung damit zur Folge, dass ein Angreifer an Zugangsdaten gelangen kann.
Von der Sicherheitslücke sind Jira Server und Data Center vor 8.13.22, von 8.14.0 bis 8.20.9 und von 8.21.0 bis 8.22.3 betroffen. Des Weiteren sind der Jira Service Management Server und Data Center vor 4.13.22, von 4.14.0 bis 4.20.9 und von 4.21.0 bis 4.22.3 ebenfalls anfällig.
