Bundestag beschließt Haushalt für Open Source

Die Fraktionen im deutschen Bundestag haben sich darauf geeinigt, rund 51 Millionen Euro für die Stärkung von Open Source und damit der digitalen Souveränität in Deutschland und Europa zur Verfügung zu stellen, berichtet die OSB-Alliance. Die Erfüllung der Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag sei erfreulich, kommentiert Peter Ganten, Vorsitzender der OSBA.

OSBA-Vorsitzender Peter Ganten sagte in einem Statement zur Entscheidung des Bundestags: Es ist nun äußerst erfreulich, dass dies in der finalen Bereinigungssitzung durch einen Antrag der Regierungskoalition korrigiert und mit dem Zentrum für digitale Souveränität, dem souveränen Verwaltungsarbeitsplatz, dem Sovereign Tech Fund sowie dem Open Source Code Repository Open Code für die öffentliche Verwaltung die ganz zentralen Maßnahmen endlich auf den Weg gebracht werden können.”

Die einzelnen Projekte:

Das Zentrum für digitale Souveränität soll eine Schnittstelle zwischen der öffentlichen Verwaltung und dem Open-Source-Ökosystem darstellen.

Der souveräne Arbeitsplatz soll der Verwaltung helfen, von proprietären Anbietern unabhängig zu werden, indem Open-Source-Lösungen für Arbeitsplätze wie etwa Bürosoftware, Kollaborations- und Videokonferenztools und Verwaltungssoftware angeboten werden

Der Sovereign Tech Fund soll die Entwicklung von Open Source Software unterstützen, indem häufig unterfinanzierte Open-Source-Projekte und -Communities finanziell gestärkt werden. Als Anschubfinanzierung werden dem Sovereign Tech Fund für 2022 3,5 Millionen Euro und für die Folgejahre weitere 3,5 Millionen Euro bereit gestellt.

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