DFN-CERT-2022-1087 Intel Microcode: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausspähen von Informationen

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (12.05.22):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen
auszuspähen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Ein
Angreifer mit physischem Zugriff auf ein betroffenes System kann ebenfalls
Informationen ausspähen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien
erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung zweier Schwachstellen kann
Einfluss auf andere Komponenten haben.

Für Fedora 34, 35 und 36 stehen Sicherheitsupdates in Form von
‘microcode_ctl-2.1-‘ Paketen im Status ‘testing’ bereit, welche die
Schwachstellen CVE-2022-0005, CVE-2022-21131, CVE-2022-21136 und
CVE-2022-21151 adressieren.

Offiziell enthält die vom Hersteller veröffentlichte Version 20220510 des
Microcodes nur einen Patch für CVE-2022-21151.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2022-1087]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


(c) DFN-CERT Services GmbH, all rights reserved!
Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
Webseite. https://www.dfn-cert.de/impressum.html

Nach oben