Die neue Version 5.3 der Datenbank MongoDB bringt unter anderem eine neue Funktion mit, um Lücken in Zeitreihendaten zu schließen.
Um Zeitreihendaten sinnvoll auszuwerten, müssen sie kontinuierlich sein, lassen die Machjer von MongoDB wissen. Das in der Praxis Lücken entstehen, etwa, wenn ein IoT-Sensor ausfällt, kann MongoDB nun ausgleichen. Das Gap Filling biete mit den neuen Aggregationsstufen $densify und $fill eine einfache Möglichkeit, diese Lücken zu füllen, teilt das Unternehmen mit. $densify erstelle neue Dokumente, um Lücken im zeitlichen oder numerischen Bereich zu schließen, $fill setze Werte für Felder, wenn ein Wert gleich null sei oder fehle. Das Auffüllen fehlender Werte erfolge mit einer Konstante oder durch lineare Interpolation. Diese Art Analysen sei bislang nur in spezialisierten Systemen wie Zeitreihendatenbanken oder Data Warehouses möglich gewesen, teilen die Entwickler mit. MongoDB 5.3 ist ab sofort verfügbar



