UPDATE: DFN-CERT-2022-0676 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 2 (29.03.22):
Oracle veröffentlicht korrespondierend zu ELSA-2022-9244 Ksplice-Updates
für den ‘Unbreakable Enterprise Kernel’ (UEKR6) 5.4.17 für Oracle Linux 7
und 8 zur Behebung der referenzierten Schwachstellen.
Version 1 (24.03.22):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann eine Schwachstelle im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um
Privilegien zu eskalieren. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen
lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Informationen
auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen
und beliebigen Programmcode mit den Rechten des Administrators auszuführen.

Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung mehrerer Schwachstellen kann
Einfluss auf andere Komponenten haben.

Für Oracle Linux 7 (aarch64, x86_64) und Oracle Linux 8 (aarch64, x86_64)
stehen Sicherheitsupdates für den ‘Unbreakable Enterprise kernel’ und den
‘Unbreakable Enterprise kernel-container’ in Version 5.4.17 bereit, um die
referenzierten Schwachstellen zu beheben.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2022-0676]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
Webseite. https://www.dfn-cert.de/impressum.html

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