IT-Unternehmen rechnen mit verschärfter Bedrohungslage

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wird auch im Cyberraum geführt und deutsche Digitalunternehmen rechnen damit, dass die Auswirkungen auch hierzulande zu spüren sein werden, hat der Branchenverband Bitkom in einer Umfrage ermittelt.

Demnach gehen 67 Prozent davon aus, dass sich wegen des Krieges in der Ukraine die Bedrohungslage im Cyberraum verschärfen wird. Weitere 17 Prozent sehen sogar bereits konkrete Anzeichen dafür. Jedes dritte Unternehmen habe seine IT-Schutzmaßnahmen kurzfristig hochgefahren, so die Umfrage und weitere 7 Prozent haben das fest geplant. In 3 von 10 Unternehmen wird noch darüber diskutiert und rund jedes Vierte (23 Prozent) sieht für zusätzliche IT-Sicherheit keinen Bedarf. Der Digitalverband Bitkom hatte 100 Unternehmen der Digitalbranche zu den Auswirkungen des Krieges befragt.

Als Reaktion auf den Ukraine-Krieg habe jedes dritte Unternehmen (33 Prozent) einen Krisenstab eingerichtet oder klare Verantwortungen im Unternehmen dafür geschaffen, kann der Umfrage entnommen werden. Dabei liege die Verantwortung zumeist bei der Geschäftsführung oder dem Vorstand (22 Prozent), seltener bei einem anderen Unternehmensbereich (11 Prozent).

Der Bitkom hat zudem fünf konkrete Hinweise zusammengestellt, welche Vorbereitungen und Vorsichtsmaßnahmen kleine und mittelständische Unternehmen jetzt treffen sollten.

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