BSI informiert zu sicheren Messengern

In einem Paper mit dem Titel „Moderne Messenger – heute verschlüsselt, morgen interoperabel?“ beleuchtet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Technik und die Faktoren, die zur Sicherheit eines Messengers beitragen.

Das zum Download stehende Grundlagenpapier konzentriere sich dabei auf die grundlegende Funktionsweise moderner Messenger und konzentriert sich nicht auf einzelne Messenger. Erklärt werden dabei die Kommunikationsprotokolle und ihre Sicherheitseigenschaften, teilt das BSI mit. Zu den dargestellten Aspekten zählt das Bundesamt insbesondere den Datenschutz.

Nach der Leküre des Papers sollten Anwender in der Lage sein, die Sicherheit eines Messengers selbst auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen beurteilen zu können, hofft das BSI.

Von besonderem Interesse sei zudem eine mögliche zukünftige Interoperabilität verschiedener Messenger, ohne das Sicherheitsniveau einzuschränken, teilt das BSI mit. Daher gebe man einen Ausblick auf das MLS-Protokoll (Messaging Layer Security), das das Bundesamt nach Abschluss des laufenden Standardisierungsverfahrens für eine sichere Kommunikation zwischen unterschiedlichen Messengern für geeignet hält.

Das BSI arbeitet mit dem Bundeskartellamt zusammen, um den digitalen Verbraucherschutz zu stärken, heißt es in der Mitteilung. Beim Bundeskartellamt sei zudem der Zwischenbericht der Sektoruntersuchung zu Messenger- und Video-Diensten hinterlegt.

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