Das Debian-Projekt hat ein erstes Point-Release für seine Linux-Distribution Debian 11 alias Bullseye veröffentlicht. Es enthält eine Vielzahl von Bugfixes und Sicherheitsupdates.
Mit Debian 11.1 gehen laut den Entwicklern keine neuen Features einher. Zu den vielen gelösten Problemen in dieser Version zählen aber ernsthafte Sicherheitslücken und auch bei den Bugfixes finden sich Lösungen für dickere Brocken. Zu den beseitigten Problemen zählen mögliche Einfallstore für Denial-of-Service-Attacken und Speicherfehler in vielen verschiedenen Paketen der Distribution, etwa in Fetchmail, Clamav und Cyrus-Imapdb.
Sicherheitsupdates gab es etwa für Thunderbird, Firefox, OpenSSL, Ghostscript, Xen und Mediawiki. Daneben sind auch Sicherheitsproleme angegangen worden, für die es kein eigenes Debian Security Advisory (DSA) gegeben hat. Die Pakete Apache2, Lynx, Tomcat9 und Nodejs zählen dazu.
Der Debian-Installer ist auf das Einspielen der Fixes angepasst worden. Wer regelmäßig die Updates von security.debian.org einspielt, müsse nur wenige Pakete installieren, teilen die Entwickler mit. Es ließen sich auch die alten Installationsmedien von Bullseye verwenden, die Updates seien dann über einen der Mirror von Debian zugänglich. Dennoch wird Debian in Kürze für Neueinsteiger die Installationmedien auf Version 11.1 anpassen und zum Download anbieten.



