Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 2 (13.09.21):
Debian informiert darüber, dass die Implementierung des Patches zur
Behebung der Schwachstelle CVE-2021-3592 zur Einführung einer Regression
geführt hat, die SSH-Verbindungen zum Host-System verhindert, und stellt
das Paket 1:2.8+dfsg-6+deb9u16 bereit, um dieses Problem zu korrigieren.
Version 1 (03.09.21):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann eine Schwachstelle aus der Ferne ausnutzen, um beliebigen
Programmcode mit den Rechten des betroffenen Dienstes auszuführen. Zudem
kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen
auszuspähen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen. Ein
Angreifer mit physischem Zugriff auf ein betroffenes System kann eine
weitere Schwachstelle ausnutzen, um ebenfalls einen Denial-of-Service
(DoS)-Angriff durchzuführen oder beliebigen Programmcode mit den Rechten des
betroffenen Dienstes auszuführen. Für die Ausnutzung aller Schwachstellen
sind übliche Privilegien erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung der
meisten Schwachstellen kann Einfluss auf andere Komponenten haben.
Für Debian 9 Stretch (LTS) steht ein Sicherheitsupdate für ‘qemu’ in Version
1:2.8+dfsg-6+deb9u15 bereit, um die Schwachstellen zu beheben.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2021-1858]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
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